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21.10.2011 | 07:24 h |
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Redaktion: Dr. Josef Bernhart |
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Topmeldung, Teamreports |
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Südtiroler Colnago-Team: Dritter Etappensieg in Folge auf Langkawi |
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Nach den ersten drei Etappen der »Langkawi International Challenge 2011« in Malaysia gibt es bisher nur eine Siegerin: Nathalie Schneitter. |
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»Morgen geht es in die Berge«, sagte Nathalie Schneitter. »Das ist wie bei der Tour de France. Wenn es in die Berge geht, dann entscheidet sich das gesamte Etappenrennen. Wer dort bestehen kann, der kann auch das Rennen am Ende gewinnen.« Und es sieht gut aus, ja sogar sehr gut. Nach den ersten drei Etappen des »Langkawi International Challenge 2011« in Malaysia gibt es bisher nur eine Siegerin: Nathalie Schneitter, amtierende Schweizer Meisterin der Elite-Damen, Olympia-Aspirantin, Vize-Weltmeisterin in der Staffel und Fünfte bei ihrer diesjährigen Heim-WM in Champery.
»Wir sind sehr zuversichtlich, das Leadertrikot zu behalten«, sagt auch Team-Manager Edmund Telser und ergänzt: »Aber morgen wissen wir mehr. Jedenfalls ist die Organisation hier Weltklasse und das Medieninteresse enorm. Jeden Tag gibt es im ersten Malaysischen Fernsehkanal einen langen Bericht und viele Hintergrundinformationen. Einfach perfekt.«
Nach einem Rundkurs auf der absolvierten dritten Etappe über jeweils 4,5 km, der insgesamt sechs Mal zu befahren war, besteht jedenfalls aller Grund zur Freude und Hoffnung. Auch wenn die Berge nicht unbedingt die Stärke von Nathalie Schneitter sind, so kann sie doch auch auf der vierten Etappe auf eine vordere Platzierung hoffen.
Beachtlich bislang auch das Rennen der jungen Vivienne Meyer, Team-Kollegin von Nathalie Schneitter im Colnago-Team-Südtirol. Wenn man bedenkt, das Vivienne noch in der U23-Kategorie im Weltcup fährt, erst vor Kurzem mit Erfolg ihr Abitur bestanden hat und noch zu Saisonbeginn Trainingsrückstand hatte, dann ist ihre aktuelle Form einfach fantastisch. Konstant fährt sie an der Seite ihrer Teamkollegin Nathalie, ist voll konzentriert und absolut sicher. Der Lohn dafür: ein zweiter Platz in der Etappenwertung (knapp hinter ihrer Teamkollegin), und am Ende wiederum auf dem zweiten Platz auch in der Gesamtwertung. »Ich bin sehr zufrieden mit diesem Rennverlauf, tanke Motivation und Energie für alles, was in Zukunft kommt, vor allem aber für die kommende Saison 2012«, sagt Vivienne Meyer, wie immer mit einem sympathischen Lächeln im Gesicht.
Wie viel die bisherigen grandiosen Etappensiege und –fahrten der beiden Schweizerinnen im Colnago-Team wert sind und ob es am Ende zu einem phänomenalen Gesamtsieg reicht, hängt nun davon ab, wie der »Gunning Raya« zu bezwingen ist. Er ist besagter höchster Berg der Insel »Langkawi« und führt die Fahrerinnen auf eine Anhöhe von 813 Metern.
Die vierte Etappe weist zudem eine weitere Besonderheit auf: Sie führt vollständig über Asphalt, wobei 14 km Ebene und 13,8 km Steigungen zu bewältigen sind. Alle Kategorien von Männern bis Frauen starten zugleich. Im Rennradjargon würde man sagen: entscheidender Massenstart mit entscheidender Bergankunft. Ein Metier für die Kletterer. Mal sehen, wie weit die beiden Colnago-Damen hier bestehen können. An Motivation fehlt es jedenfalls nicht. |
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(Quelle: ---) |
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