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22.10.2011 | 07:20 h

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Sport, Topmeldung

 

Crocodile Trophy #4: Jeroen Boelen gewinnt Etappe - Urs Huber bleibt Leader

Der Sieg auf der vierten Etappe der Crocodile Trophy in Irvinebank ging auf einer kurzen, jedoch schnellen Streckean Jeroen Boelen aus den Niederlanden.

Führungsgruppe mit Tagessieger Boelen (Startnr. 20)
© Regina Stanger

Start zur vierten Etappe
© Regina Stanger

Zieleinlauf
© Regina Stanger

Das ist ein Spaß für mich. Und auch wenn wir im Regen fahren und in nassen Zelten schlafen müssen, dieses Abenteuer ist noch immer viel lustiger, als 200 km im Regen bei der Flandernrundfahrt zu bestreiten. Hier ist es nicht kalt wenn es regnet – man braucht nicht einmal eine Regenjacke.«

 

Haselbach half Mulkens, der Nummer 4 in der Gesamtwertung ist, 21.49 Minuten hinter Huber, so gut er konnte, vor allem auf den Flachpassagen, aber mehr als 3 Minuten waren nicht herauszuholen. Der Zusammenhalt in der 16 Mann starken Verfolgergruppe war auch nicht so wie geplant: Neben den Top-10 des Gesamtklassements (Huber, Boelen, Krenn, Benedseder, Sokoll, Hulsmans, Davies, Morris and Duijn) waren auch Graeme, Griffin, Park, Choi, Slezak, McGregor, Baeckli, Blewitt, Portegys, Maes und Verboven Teil der Gruppe. Für Maes, McGregor, Baeckli und Portegys (der ein mechanisches Gebrechen hatte) wurde es bald viel zu schnell.

 

Mit weniger Fahrern in der Verfolgergruppe, wurde die Jagd jedoch rasanter. Bei der Halbzeit des Rennens hatten Mulkens und Haselbacher noch immer einen Vorsprung von 1.40. Jedoch am steilen Anstieg nach dem Earwacker Creek schlackerten ihnen buchstäblich die Ohren als Huber beschleunigte. Nur Boelen, Krenn, Benedseder und die Donckers Teamfahrer Hulsmans und Duijn konnten folgen. Es waren nun zwei Führende gegen sechs Verfolger. Mit nur 25 km bis ins Ziel war der Vorsprung auf 50 Sekunden gesunken, jedoch fielen die Verfolgergruppen wieder zusammen und die Zeitdifferenz kletterte wieder auf zwei Minuten. Krenn meinte seine Taktik schon scheitern zu sehen, als auch noch Kevin Hulsmans attackierte, sogar gegen den starken Wind. Er habe »Iron Mike« einzuholen versucht, der in der Zwischenzeit Haselbacher stehengelassen hatte. Hulsmans konnte bis auf 45 Sekunden an Mulkens herankommen, als er nicht mehr konnte. Er hatte es versucht, jedoch gelang es ihm nicht den Belgier zu erwischen. Mulkens war einfach zu stark.

 

»Mulkens wohnt gleich in meiner Nachbarschaft in Belgien«, erzählte Hulsmans. »Auf unseren Trainingsausfahren fährt er mit uns mit. Wir auf unseren Rennrädern und er auf seinem Mountainbike und wir müssen ihn immer noch bremsen. Starker Fahrer.«

 

Aber am Ende reichten seine Kräfte nicht aus. Mit nur 4 km ins Ziel holte die Verfolgergruppe einen geschlagenen und enttäuschten Mulkens ein. Der zweimalige Dritte bei der Crocodile Trophy versucht heuer nun zum dritten Mal einen Etappensieg zu erreichen. Die Attacke von Huber am dritten und letzten Anstieg nach dem Earwacker Creek war zu viel für den Fahrer aus Flandern. Huber gab zu, dass er ein Solo-Finish anstrebte, dass ihm aber Boelen, Krenn und Benedseder dicht auf den Fersen blieben. Duijn war nach einem Werferproblem zurückgefallen und hatte den Anschluss bei einer Downhillpassage versucht, jedoch vergeblich. So sprinteten vier Fahrer ins Finish und Jeroen Boelen war der Schnellste. Krenn wurde Zweiter, Huber Dritter.

 

»Vor dem Rennen schon hat mir Bart Brentjens versichert, dass ich im Sprint Huber schlagen könne, aber ich hatte keine Ahnung, wie stark Krenn sein würde. Zuerst hat sich Benedseder in der letzen Kurve verschätzt und dann konnte ich noch an Krenn vorbeiziehen und ich gewann.

(Quelle: )

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